Berichte aus den Zentren

Themen im Magazin

Österreich Treffen 2013

21. und 22. April 2017: Klausur im Lechtal

Die Vorstände der Tiroler Zentren unter der Leitung der Präsidentin Barbara Lechner und Vizepräsidentin Manuela Tanzer beschäftigten sich in dieser intensiven Klausur mit einem vielfältigen Themenkatalog und feierten gemeinsam ihren großen Erfolg.

IHR KOMMENTAR



Seit über 20 Jahren sind die „EKiZe“ flächendeckend in ganz Tirol die erste Anlaufstelle für werdende Eltern und Familien mit Kindern und sind mit ihren niederschwelligen Angeboten nicht mehr wegzudenken. Die Wichtigkeit der Leistungen der einzelnen Zentren und besonders auch der PLATTFORM Eltern-Kind-Zentren Tirols wurden von Landesrätin Dr. Beate Palfrader hervorgehoben, die für dieses Treffen ins Lechtal reiste. „Wir hatten für die Themen der Zentren immer ein offenes Ohr, mussten nie Förderungen kürzen und haben so für die Professionalisierung unseren Beitrag geleistet“ führte die für Bildung und Familie zuständige Landesrätin aus und meinte: „Auch in der Finanzierung der Kinderbetreuung wird das Land weiter darauf achten, dass der heutige Standard gehalten wird, auch wenn die §15a Vereinbarung mit dem Bund ausläuft.“

„Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen – ihr bereitet den Kindern einen guten Weg durch die Liebe zu eurer Arbeit“, begann die Vertreterin der Gemeinde Holzgau Claudia Reich in ihren Grußworten und hob stolz das Ergebnis der Zusammenarbeit der Regionsgemeinden mit dem EKiZ Lechtal hervor. Heiner Ginther, Planungsverbandsobmann der 14 Lechtaler Gemeinden, erzählte von der anfänglichen Skepsis und den Widerständen in einer bewegten Entstehungsgeschichte. „Gemeinsam mit dem Eltern-Kind-Zentrum Lechtal haben wir eine gemeindeübergreifende und bedarfsgerechte Lösung auf die Beine gestellt.“ Er dankte Frau Sandy Wolf und Gabi Maier mit ihren Mitarbeiterinnen vom EKiZ Lechtal für ihren bemerkenswerten Einsatz an den Standorten Holzgau und Elbigenalp.
Bärbl Ebner, die Leiterin des EKiZ Lienz, wurde für 25 Jahre EKiZ Arbeit und Aufbauarbeit für die PLATTFORM EKiZ Tirols geehrt. „In diesen 25 Jahren haben wir gemeinsam viele Schritte zur Modernisierung und Professionalisierung erarbeitet und dabei ein sehr gutes Arbeitsverhältnis aufgebaut“ erzählte Dr. Dietmar Huber, zuständiger Bereichsleiter in der Tiroler Landesregierung. In seinen Grußworten an die ZentrumsvertreterInnen zeigte er sich mehr als zuversichtlich, dass die seit Jahren angestrebte „Standortförderung Neu“ im Jahr 2018 realisiert werden kann. Diese soll tirolweit neue Entwicklungsmöglichkeiten an den Standorten und eine leistungsgerechte Förderung bieten.


IHR KOMMENTAR IHR KOMMENTAR



Unter den aktiven Teilnehmerinnen war auch Landtagsabgeordnete Andrea Krummschnabl, die maßgeblich zur Gründung der PLATTFORM EKiZ Tirols beitrug und die sich immer für gute Rahmenbedingungen für die Zentren einsetzte. In verschiedensten Workshops widmeten sich die Tiroler EKiZ Vorstandsfrauen den übergeordneten Vereinsthemen, den Herausforderungen als Arbeitgeberinnen von mehr als 760 Mitarbeiterinnen und den vielseitigen Aufgaben zur Umsetzung der EKiZ Programme in ihren Gemeinden und Regionen. Begleitet wurde die Klausur vom erfahrenen Management-Coach Jürgen Sturm, der die Auseinandersetzung der LeiterInnen durch adäquate Methoden unterstütze. Denn zu den inhaltlichen, pädagogischen Aufgaben kommen zunehmend Anforderungen wie Personal- und Organisationsentwicklung.
„Wir sind zwar alle gemeinnützige Vereine jedoch entwickeln wir uns in vielen Bereichen zu Sozialunternehmen, wo wir eine Ausgewogenheit zwischen Ehrenamt und Anstellung erreichen wollen, um in Zukunft weiterhin diese innovativen, hilfreichen und niederschwelligen Angebote für die Familien in Tirol gestalten und umsetzen zu können“ betonen die Vorstandsfrauen Barbara Lechner und Manuela Tanzer.

zurück...

tirol - Unser Land

Arbeitskreis der Eltern-Kind-Zentren Tirols | Barbara Lechner | Tel. +43 (676) 6674917 | barbara@ekiz-kramsach.at | office@eltern-kind-zentren.at | Impressum